Zeitung Reportage● Level: Fortgeschritten
Der Workshop Was lernt man in deinem Workshop? Warum es absolut auf alle Sinne drauf ankommt, damit eine Reportage richtig zu leben beginnt. Wir schärfen Augen, Ohren, Nase, Geschmacks- und Tastsinn für unsere Recherchen vor Ort, um auch Details aufnehmen zu können. Außerdem lernen wir das Reportage-Potential eines Themas zu erforschen und herauszuschälen. Nicht zuletzt gibt es Erklärungen zur Behauptung: ReporterInnen sind auch ein bisschen RegisseurInnen. Du gehst auf jeden Fall mit allerhand Ideen für Reportagen nach Hause. Was macht ihr nicht? Wir schreiben vor Ort keine ausgereiften alle Kriterien erfüllenden Reportagen. Das Camp setzt uns Grenzen. Aber innerhalb dieser werden wir uns dennoch spannende Geschichten suchen, um zentrale Elemente der Reportage nach der Besprechung in Tat umzusetzen. Welche Vorkenntnisse braucht der Teilnehmer? Gefordert ist an sich vor allem eine große Lust, Themen zu spannenden journalistischen Geschichten aufzuarbeiten, zu Reportagen eben. Um an diesem Workshop teilzunehmen, sollte man außerdem schon einige Artikel geschrieben haben, wenn möglich auch schon Reportagen, damit wir auf ersten Erfahrungen aufbauen können. Welche Materialien muss er mitbringen? Jeder braucht einen Laptop. Außerdem wäre es toll, wenn alle eigene schon verfassten Reportagen, egal ob für eine Schülerzeitung, eine Regionalzeitung, ein Online-Magazin oder so, mitbringen könnten. Ebenso erwünscht sind gute Beispiele von auffallenden Reportern aus Zeitungen und Zeitschriften. Bitte auf Papier mitbringen. Was produziert der Workshop? Wir produzieren im Workshop auf jeden Fall kleine Textchen im Rahmen der Sinnesschärfungs-Übungen, dazu kommt wohl dann auch noch die eine oder andere größere Reportage über das Camp.
Der Workshopleiter Wie heißt du? Janosch Szabo Wie alt bist du? 25 Jahre Woher kommst du? aus Grossaffoltern, einem kleinen Dorf auf dem Land im Kanton Bern, in der Schweiz Was machst du mit Medien? Ich bin redaktioneller Mitarbeiter bei der Regionalzeitung „Bieler Tagblatt“ und dort häufig als Reporter für das Regionalressort unterwegs. Nebenher halte ich als Verlagsleiter beim schweizweiten online und auf Papier erscheinenden Jugendmagazin Tink.ch die Fäden zusammen. Woher kannst du das? Ich engagiere mich seit nunmehr acht Jahren beruflich wie auch in der Freizeit im journalistischen Bereich. In verschiedensten Funktionen – Praktikant, freier Journalist, Workshopleiter, Chefredaktor – habe ich learning by doing das Handwerk gelernt. Im Diplomlehrgang Journalismus an der Medienschule MAZ in Luzern, den ich absolviert habe, ging es darum, dem Ganzen noch eine gute fundierte Basis zu geben. |